Warenkorb
Ihr Warenkorb ist leerTermine
| Keine Termine |
Anmeldung
| Asmara All Stars - Ein musikalisches Experiment belebt Eritrea |
|
|
|
Ein musikalisches Experiment belebt Eritrea und schenkt eine neue Sichtweise auf das kleine Land am Horn von AfrikaWas für ein Gebäude! Schwungvoll der Treppenaufgang, von mediterraner Anmut die Fassade. Schlanke Säulen verleihen dem Ensemble das Aussehen eines antiken Tempels, die eigentliche Überraschung jedoch wartet drinnen. Kaum hat das Auge sich an das Dämmerlicht gewöhnt, erhebt sich aus dem Halbdunkel drei Ränge hoch ein Art-déco-Theater, mit Schnürboden, Logen und einer kunstvoll bemalten Decke, auf der barbusige Musen Ringelreihen tanzen. Es ist, als sei Christoph Schlingensiefs Traum von einem Opernhaus in Afrika doch noch wahr geworden. Der Bau aber steht schon fast 100 Jahre. Und von einem Mann namens Schlingensief hat man in Asmara nie gehört. Dass die Uhren in Eritreas Hauptstadt ein wenig anders ticken, davon zeugt bereits die Nonchalance, mit der das von den italienischen Kolonisatoren erbaute Teatro Asmara vor sich hin bröckelt. Schlingpflanzen haben sich einen Teil des Gartens zurückerobert, und im Foyer steht ein Tresen: Was als Zeugnis imperialer Größe gedacht war, hat sich in ein afrikanisches Kaffeehaus verwandelt. Dafür wird man von der Riege meist älterer Herren, die hier einen geruhsamen Nachmittag verbringen, noch mit Handschlag begrüßt, denn ausländische Gäste sind in Asmara rar. Dass überhaupt etwas die dornröschenhafte Ruhe des Ortes stören könnte, darauf deutet allein ein bescheidener, fotokopierter Zettel an der Wand hin. Demnächst in diesem Theater zu erleben: die Asmara All Stars. Wenn Asmara ein blinder Fleck auf der mentalen Landkarte selbst gebildeter Mitteleuropäer ist, sind die Asmara All Stars die wahrscheinlich unbekannteste All-Star-Band des Planeten. Seit Eritreas Unabhängigkeit im Jahre 1993, errungen nach einem verlustreichen dreißigjährigen Guerillakrieg mit dem mächtigen Nachbarn Äthiopien, betreibt das kleine Land am Horn von Afrika eine Politik der Selbstgenügsamkeit. Die zu Regierungsehren gelangten Partisanen von einst haben sich bislang jegliche Einmischung in innere Angelegenheiten verbeten – mit der Folge, dass selbst eingefleischte Musikfreunde Mahmoud Ahmed Amer nicht kennen, Yosef Tsehaye oder Faytinga, die große Freiheitskämpferin und Superdiva. Etwas an diesem Umstand ändern sollen wir, ein Häuflein europäischer Journalisten, die mit einem Business-Visum einreisen durften. Warum uns diese seltene Ehre zuteil wurde, wird sich im Laufe einer Woche nie vollständig klären. Kultur ist das beste Feigenblatt, sagen die einen, andere wollen zaghafte Tendenzen zur Öffnung erkannt haben – dass die Alliance Française, das französische Pendant zum Goethe-Institut, als Mitveranstalter des Konzerts auftritt, wird der Sache gewiss nicht geschadet haben. Alles falsch, die Führungsriege um Präsident Afewerki handle nun einmal komplett erratisch, sagen Dritte, die es entnervt aufgegeben haben, nach dem Warum zu fragen. Sicher ist, dass Eritrea nicht für seine Pressefreiheit bekannt ist: Auf der aktuellen Rangliste von Reporter ohne Grenzen steht das Land, was die Behandlung seiner Journalisten anbelangt, auf dem 178. und letzten Platz, nach Nordkorea, Turkmenistan, Iran und Myanmar. Das Allererstaunlichste aber ist: Man merkt auf den ersten Blick nichts davon. Asmaras Menschen sind von ähnlich bestrickendem Charme wie ihre Musik. Von den Asmara All Stars zu berichten heißt, mit einer ganzen Reihe kognitiver Dissonanzen fertigzuwerden. Zum einen sprechen wir von einem Land, in dem eine Öffentlichkeit oder auch nur ein Markt nach europäischem Muster nicht existiert. Wer hier Musik macht, tut dies unter dem strengen Auge des Staates, von dessen Duldung und Wohlwollen er vollständig abhängt. Schon deshalb sollte man tunlichst vermeiden, einem der All Stars systemkritische Worte entlocken zu wollen: Wenn fünf Leute in einem Raum versammelt sind, lautet eine eritreische Alltagsweisheit, hört die Obrigkeit immer schon mit. Zugleich jedoch macht keiner des runden Dutzends Musiker und Musikerinnen – die genaue Zahl variiert, weil immer einer auf behördliche Anordnung draußen im Lande für Stimmung sorgt – einen geknechteten Eindruck, im Gegenteil: Sie sind stolze Leute, die Eritreer. Auf den Gedanken, man könnte sich nicht auf Augenhöhe begegnen, kommen sie gar nicht erst.
Asmara All Stars „Eritrea’s got Soul”
Es ist der Eindruck einer prekären Idylle, der die Hauptstadt des 53. und jüngsten afrikanischen Staates für ausländische Besucher so attraktiv macht: Man kommt mit Bildern hungernder Kinder im Kopf, trifft aber eine freundlich gelassene urbane Kultur an. Man weiß, dass man sich in einer Militärdiktatur befindet, fühlt sich aber in 2350 Meter Höhe unter immergrünen Palmen wie in einem Luftkurort. Die Eritreer sind ein neugieriger, nie unterwürfiger Menschenschlag, was dem Gegenüber einen Teil der postkolonialen Scham erspart, die Mitteleuropäer in afrikanischen Staaten so oft befällt. Sucht man bei einem Espresso nach den Gründen für dieses Selbstbewusstsein, so kann es passieren, dass der Befragte einen anblickt und mit nachsichtiger Stimme nur einen Satz sagt: »It’s our history« – die eritreisch souveräne Art, den Gast darauf hinzuweisen, gewisse Kenntnisse könnten dem Verständnis dienlich sein, mit wem man es hier eigentlich zu tun hat. Eritrea ist eine Zone radikaler Entschleunigung Eritreas wechselvolle Geschichte lässt sich am ehesten auf dem zentralen Boulevard Asmaras nachempfinden, der Harnet Avenue: Wenige Straßen sind so oft umbenannt wurden. Als die Italiener sich um 1890 Teile des Horns von Afrika untertan machten, hieß sie Corso Vittorio Emanuele. Als Italien in den Dreißigern des letzten Jahrhunderts den Traum eines neuen Römischen Reichs unter Afrikas Sonne träumte, wurde daraus die Viale Mussolini und kurz nach dem bösen Erwachen der Corso Italia. Nach der gewaltsamen Vereinigung Eritreas mit Äthiopien 1952 hieß sie, zum Ruhm und zur Ehre des Kaisers in Addis Abeba, Haile Selassie Avenue. Bevor 1991 die Panzer der eritreischen Volksbefreiungsfront EPLF in Asmara einrollten, was die kurzfristige Umbenennung in Liberation Avenue zur Folge hatte, war Eritrea ein Spielball imperialer Interessen. Wundersamerweise hat das den Sinn der Eritreer fürs Eigenständige im Fremden nicht gebrochen, sondern verstärkt. Auch davon zeugt die heutige Harnet Avenue, wo besonders die italienische Herrschaft ihre Spuren hinterlassen hat. Zwischen 1930 und 1940 ist hier entlang der zentralen Verkehrsachse eine Musterstadt entstanden, mit kubistisch, futuristisch und neusachlich inspirierten Villen und Stadthäusern, die Asmara bei Kennern den Ruf eingebracht haben, die schönste Hauptstadt Afrikas zu sein. Doch nicht nur die Architektur verbreitet südeuropäisches Flair, auch die Sitten sind mediterran. Bei Sonnenuntergang versammelt sich die Bevölkerung zur passeggiata, der eritreischen Version des Flanierens, um anschließend in einem der Straßencafés Neuigkeiten auszutauschen. Kein Zweifel: Den auch von Einheimischen gern gehörten Ehrentitel »Piccolo Roma« trägt Asmara zu Recht. Trotzdem kämen die Eritreer nicht auf die Idee, ausgerechnet Italien hätte ihnen die Kultur gebracht. Nein, sie haben sich einfach das Beste aus dem kolonialen Erbe bewahrt und zu eigen gemacht. Es ist dieser souveräne, gelegentlich an Starrsinn grenzende Sinn für Identität, der das kleine Land von anderen afrikanischen Staaten unterscheidet, eine Eigentümlichkeit, die die britische Journalistin Michela Wrong bis hin zur Königin von Saba zurückverfolgt hat: Sie soll, aus der Gegend des heutigen Eritrea kommend, mit dem biblischen König Salomon ein Kind namens Menelik gezeugt haben, aus dem ein neuer, vom Schicksal begünstigter Volksstamm erwuchs. Vielleicht hat diese Legende den Söhnen und Töchtern des großen Menelik tatsächlich geholfen, ein volles Jahrhundert der Fremdherrschaft zu überstehen, doch Mythen können auch hinderlich sein. Von Karl Marx stammt der Satz, Revolutionen seien die Lokomotiven des Fortschritts. In Eritrea gilt das Gegenteil: Der Befreiungskampf mit all seinen Folgen hat das Land in eine Zone radikaler Entschleunigung verwandelt. Das ist der Punkt der Geschichte, an dem Bruno Blum ins Spiel kommt. Bruno Blum müssen wir uns als Sohn des Rock’n’Roll, Freund der Frauen und grandiosen Universaldilettanten vorstellen. In Paris geboren, zog es ihn zu Punkzeiten nach London, von wo aus er das französische Publikum mit rasant geschriebenen, sein freundschaftliches Verhältnis zu Größen wie Joe Strummer nie verhehlenden Exklusivberichten versorgte, doch bald schon suchte er neue Abenteuer. Als er nach einem Zwischenstopp auf Jamaika, der die Kooperation mit Bob Marleys hinterbliebener Begleitband The Wailers zur Folge hatte, 2008 in Asmara eintraf, konnte er nicht fassen, dass es dort Musiker gab, die noch nie etwas von den Beatles gehört hatten, von Michael Jackson oder James Brown. Nach einigen Sessions geschah das Unglaubliche: Das Ministerium für Kultur versuchte, ihn als Musiklehrer zu engagieren. Bruno lehnte mit dem Argument ab, die ruhmreiche Musikszene Eritreas benötige keine Belehrung – und schlug stattdessen die Produktion einer CD vor. Aus der Idee entwickelte sich eine Zusammenarbeit mit Hindernissen – Kulturoffiziere haben ihre eigenen Vorstellungen, was einen gepflegten Beat angeht –, Bruno Blum indes gelang es nicht nur, unter Aufbietung überlegener rhetorischer Fähigkeiten alle Bedenken zu zerstreuen, er brachte das Kunststück fertig, die führenden Vertreter der diversen einheimischen Musiktraditionen in Asmaras einzigem funktionierenden Studio zusammenzubringen. Das Ergebnis, soeben unter dem Titel Eritrea’s Got Soul beim kleinen Münchner Label Outhere Records erschienen, ist eine Syntheseleistung, die ihresgleichen sucht. Einerseits sind sämtliche acht Landessprachen repräsentiert, andererseits alle Altersschichten vertreten, dies vor dem Hintergrund eines jazzigen, von Bläsersätzen getriebenen Beats, der sich aus versunkenen Big-Band-Traditionen der Sechziger speist und von allen Beteiligten als derzeitiger state of the art des einheimischen Musizierens akzeptiert wird. So gesehen ist es nicht ganz so erstaunlich, dass man in Brunos Begleitung selbst von asmarischen Straßenkindern freundlichst gegrüßt wird. Dornröschen lernt tanzen Es ist ein delikater Mix aus traditionellen, orientalisch beeinflussten Melismen und modernen Elementen, den der bekennende Expunk als Produzent zustande gebracht hat – auch wenn er der Versuchung nicht widerstehen konnte, hier und da Spurenelemente seiner Lieblingsmusik unterzumischen, des Reggae. Denn natürlich ist auch Bruno Blum auf seine Weise ein Nachfahr der Kolonialherren, nur sind sie diesmal in der Gestalt eines musikalischen Spielleiters gekommen. Später – da haben die All Stars Asmara bereits im Sturm genommen – wird es in unserer kleinen Gruppe zu Diskussionen kommen, ob ein so wunderbares Ensemble wie die All Stars es wirklich nötig hat, dass hinter den Frontleuten ein stark an Johnny Hallyday erinnernder Franzose im Leopardenhemd herumturnt und seinen Bass schwenkt. Doch »Weltmusik« ist nun einmal ein westliches Konzept, es geht um die Erschließung letzter Ressourcen. Ohne etwas Hilfe von Leuten wie Bruno wüsste das Ausland bis heute nichts von Eritreas Musikszene und ihren Helden. So haben wir das Vergnügen, Yosef Tsehaye kennenzulernen, einen bulligen Mann in seinen Vierzigern. Yosef Tsehaye kam auf Umwegen zur Musik: Den Großteil seiner Jugend lag er im Schützengraben und erlernte das Handwerk des Tötens. Nach der Unabhängigkeit schaffte er es auf verschlungenen Pfaden nach Texas, wo er als Tellerwäscher arbeitete und dann als Taxifahrer, er wollte endlich ein ziviles Leben beginnen, doch die Vergangenheit ließ ihn nicht los. Im kalifornischen Oakland startete er eine dritte Karriere als Drogendealer, die ihn bald schon zum reichen, aber gehetzten Mann machte. »Ich war der Top Dog«, sagt Yosef Tsehaye, und man glaubt ihm auch ohne Goldschmuck, dass die Gangster von Oakland seinen Skills nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen hatten. Leider drohte ihm als Wiederholungstäter am Ende eine so langjährige Gefängnisstrafe, dass er es vorzog, nach Eritrea zurückzukehren. Heute verbreitet er bei den All Stars Botschaften von Freundschaft und universeller Liebe.
In einer entgegensetzten und doch ähnlichen Lage steckt Temesgen HipHop, Eritreas erster und bislang einziger Rapper. Temesgen kann auf Zuruf die Stile seiner amerikanischen Vorbilder nachmachen, die Bilderwelten dazu lädt er sich in einem der wenigen Hotels, die über eine schnelle Internetverbindung verfügen, auf seinen Laptop herunter. Das Ergebnis verblüfft, und dennoch befällt Temesgen HipHop manchmal die Schwermut: Was ihm in Asmara fehlt, ist die für einen Hip-Hop-Künstler unentbehrliche Konkurrenz. Bei den All Stars gibt es aber auch Sänger wie Temesgen Yared, den anerkannten Mädchenschwarm, der nur schwer zu einem Interview zu überreden ist. Weder von Rap noch von Politik will er viel wissen, ihm genügt es, dass die Jugend zu seinen traditionellen Liebesliedern dahinschmilzt. Oder der würdige, bald 70-jährige Mahmoud Ahmed Omer. Erklärtes Ziel seines Schaffens ist ein neues Eritrea, das »die Zivilisation auf perfekte Weise bereichert«. Nicht zu vergessen der hellste Stern Eritreas, die große Faytinga. Das Konzert ist ein rauschendes Fest im Art-déco-Theater von Asmara Drei Tage vor unserer Abreise wird uns die Ehre einer Audienz in ihrem Bungalow draußen vor der Stadt zuteil. Während wir die zahlreichen Trophäen an der Wand bewundern, erzählt Faytinga, von der Anmutung her eine entfernte Verwandte Tina Turners, im silbern schimmernden Hausanzug von ihrer Zeit an der Front. Mit 14 trat sie in den bewaffneten Kampf ein, in dem sie vier Brüder ließ, bei errungener Unabhängigkeit war sie 27 und eine Legende. Alles, was sie ist – Faytinga klimpert lässig mit ihren Ohrringen –, hat sie Eritrea zu verdanken, schon deshalb würde sie nie ein böses Wort über Präsident Afewerki verlieren, mit dem sie in den schlechten Zeiten das Brot brach. Es sind Biografien zwischen Krieg und Frieden, die die Musiker und ihr Land verbinden. Manchmal fühlt man sich an die Lage auf Kuba erinnert: Auch dort beschwören die alten Mythen einen Zusammenhalt, der nicht mehr recht in globalisierte Zeiten passen will. Doch während in Havanna aus jeder Kneipe Salsamusik dröhnt, ist in Asmara bereits die Existenz der All Stars ein Politikum. Am Freitagabend endlich ist es so weit, der erste öffentliche Auftritt nicht mehr zu vermeiden. Solch einen Zustrom hat das Teatro Asmara seit Jahrzehnten nicht mehr erlebt, der französische Botschafter spricht flankierende Worte, sonst wäre der Schock einfach zu groß. Höflicher Applaus, doch dann ist kein Halten mehr. Es ist ein für eritreische Verhältnisse rauschendes Fest, das unter dem Art-déco-Himmel des Teatro Asmara seinen Lauf nimmt, eine Show für die ganze Familie, bei der das Publikum zwischen den Stuhlreihen tanzt und die Bühne unter den Rhythmen der Backing Band erbebt, mittendrin Bruno Blum, der Zeremonienmeister. Er gibt die Einsätze, er stellt die wechselnden Sänger und Sängerinnen vor, er treibt das Geschehen mit seinem Bass voran. Wie den unerkannt bleibenden Wächtern des Staates schmeckte, dass er als Zugabe die Bob-Marley-Zeilen »Get up, stand up, stand up für your right« ins Parkett schmetterte, ist nicht überliefert. Auf ewig eingebrannt bleiben wird das Schlussbild: eine erschöpfte, aber glückliche Musikerschar, die Älteren Sachwalter einer schwindenden Tradition, die Jüngeren Vorboten eines Aufbruchs, von dem niemand weiß, ob und wann er kommen wird, um den Showmaster vereint wie am Ende des Musikantenstadls. Fehlt nur das Konfetti. Aber wie sagt ein alteritreisches Sprichwort? Eine stolze Geschichte ist die Mutter der Zukunft. Auf so anrührende Weise wie in Asmara haben wir uns selten unterhalten gefühlt.
Dieser Artikel ist am Neujahrstag in der Zeitung „ZEIT“ erschienen (Autor: Thomas Gross) Die CD ist im SUKE Shop für Fr. 18.-- (+Porto) erhältlich
|
| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 05. Oktober 2011 um 11:56 Uhr |




Shop



