| Brillenwerkstatt ENWDVA |
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Zu den Opfern des eritreischen Unabhängigkeitskrieges und des Krieges mit Äthiopien von 1998 bis 2000 gehören Tausende ehemaliger Kämpferinnen und Kämpfer, die aufgrund verschiedener Verwundungen bleibend behindert sind. Die Vereinigung der Kriegsversehrten (ENWDVA) ist für die medizinische und soziale Betreuung der Betroffenen zuständig. Die Gesundheitskommission der ENWDVA hat die Aufgabe für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Kriegsversehrten zu sorgen. In Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium und der Maydma Augenklinik wurden 730 Kriegsversehrte mit Augenproblemen untersucht. Von den 730 Untersuchten brauchen 530 eine Brille. Hochgerechnet auf die rund 20’000 Kriegsversehrten ergibt dies einen Brillenbedarf von 14’521 Stück. Das Gesundheitsministerium und die Organisation „Vision for all“ haben ENWDVA im Verlauf des Jahres 2009 die Maschinen für die Herstellung von Brillen übergeben. Diese sind gebraucht, aber in gutem Zustand. Um die Produktion aufzunehmen benötigt die ENWDVA für das erste Jahr eine finanzielle Unterstützung, um Löhne, Miete, Rohstoffe und die Administration zu bezahlen. SUKE-Projekt-Nummer: 09.005 – Begünstigte: Kriegsversehrte mit Sehschwierigkeiten – Projektsumme: 28'500.- CHF |
| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 26. April 2010 um 21:11 Uhr |






