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| Kampf der weiblichen Genitalbeschneidung - II |
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FGM – II Weltweit sind über 2 Millionen Mädchen pro Jahr der Gefahr genitaler Beschneidung ausgesetzt. Die meisten von ihnen leben in Afrika, am Horn von Afrika. Frauen und Mädchen, die der Genitalbeschneidung ausgesetzt sind, erfahren Schmerz, Traumatisierung und häufig ernste physische Komplikationen, zum Beispiel Blutungen, Infektionen oder sogar den Tod. Die eritreische Regierung hat die weibliche Genitalbeschneidung (FGM - Female Genital Mutilation) im April 2007 verboten und unter Strafe gestellt. Das ist eine gute Basis für eine erfolgreiche Arbeit in diesem Bereich.In einer ersten Projektphase wurde in der nördlichen Rotmeer Zone Sensibilisierungsarbeit geleistet, um das ausgesprochene Verbot der Regierung zu unterstützen und Frauen und Männer von der Schädlichkeit der genitalen Beschneidung zu überzeugen. SUKE ist davon überzeugt, dass Mädchen und Frauen in ganz Eritrea geschütz werden müssen, dassdie Sensibilisierungsarbeit weitergeführt werden soll.Dazu braucht es kompetente, geschulte Frauen, Multiplikatorinnen, die das Anliegen auch in die entlegenen Dörfer Eritreas bringen können Desshalb wird in der zweiten Phase der Bau des Ausbildungszentrums der Eritreischen Frauenunion (NUEW) in Tessenei unterstützt. Ein Schwerpunkt der Aus- und Weiterbildung des Zentrums wird dem Kampf der weiblichen Genitalbeschneidung gewidmet.SUKE Finanzierungsbeitrag: 150'000 Franken |
| Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 07. Dezember 2012 um 10:06 Uhr |






