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Kindergarten Berak PDF Drucken E-Mail

Kindergarten Berak

Gegenwärtig werden rund 40 Kinder aus den Dörfern Berak, Adi Garma und Adi Gehat im Kindergarten Berak betreut. Der Bedarf an Betreuungsplätzen für die drei Dörfer, in denen zusammen rund 650 Familien leben, ist größer, die Raumverhältnisse im bestehenden Kindergarten lassen derzeit aber keine Neuaufnahme von Kindern zu. Der Kindergarten besteht aus einem kleinen Raum mit Erdboden sowie einem kleinen Büro für die Erzieherinnen – die räumlich beengte Situation hat zur Folge, dass der Kindergartenbetrieb mehr oder weniger provisorisch aufrechterhalten wird. Das Interesse der Dorfbevölkerung der drei Dörfer an einem gut funktionierenden Kindergarten ist sehr groß, entlastet ein Kindergarten doch gerade Frauen, die im ländlichen Leben eine große Belastung durch Haushalt / Mitarbeit in der Landwirtschaft / Kindererziehung tragen. Deshalb wurde das bestehende  Kindergarten- Gebäude von der Dorfbevölkerung mit Natursteinen selbst gebaut, erfüllt aber nicht die Kriterien für eine kindergerechte Betreuung der Kindergartenkinder. Der Raum ist dunkel und in der Regenzeit feucht, hat nur sehr kleine Fenster und die sanitäre und hygienische Situation ist völlig ungenügend: Sanitäranlagen sind im Kindergarten nicht vorhanden. Die Erzieherinnen können zwar die Sanitäranlagen in der nahegelegenen Schule benutzen, das kann aber auch keine Dauerlösung sein.

Projektziel:

Bei mehreren Besuchen von EHD-Mitgliedern in Berak reifte der Gedanke, den Kindergarten auszubauen und mündete schließlich in der von der Sub-Zoba und der Bevölkerung mitgetragenen Idee, an zentraler Stelle zwischen den drei Dörfern einen neuen, zeitgerechten Kindergarten nach dem Standarddesign des Erziehungsministeriums zu bauen. Damit wäre nicht nur eine deutliche Verbesserung der sanitären Verhältnisse zu erreichen, sondern der Bau eines größeren Kindergartens könnte auch dem steigenden Bedarf aller drei Dörfer gerecht werden.

Kosten:

Die Gesamtkosten betragen rund 150`000 Euro, wovon das SUKE 30´000 Euro beiträgt. Der Restbetrag wird vom EHD getragen.

 
Kleinkredit 3. Phase PDF Drucken E-Mail

Kleinkredit - Phase III

Das Kleinkreditprojekt der eritreischen Kriegsversehrtenvereinigung wurde 2007 in der Region Debub gestartet. In einer ersten Runde wurden 300 Kleinkredite vergeben, die hauptsächlich (73%) in die Landwirtschaft flossen. Auf Grund der ungünstigen klimatischen Bedingungen war die Rückzahlung dieser ersten Kredite schwierig und erst die folgenden guten Regenjahre ermöglichten eine vollständige Rückzahlung.

Unterdessen wurden bereits über 1000 Kleinkredite vergeben und mit einer Rückzahlungsquote von gegen 90% kann sich das Projekt sehen lassen.

Die dritte Phase sieht eine Erhöhung des Kreditfonds sowie eine weitere Konsolidierung vor.

Die Erhöhung des Kreditfonds soll es erlauben, grössere Kreditbeträge zu sprechen und so auch Investitionen zu ermöglichen.

Betrag: 220‘000 Franken