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Kleingruppen-Waisenhaus in Debarwa PDF Drucken E-Mail

In den ersten Jahren nach dem Ende des Krieges entwickelte die eritreische Regierung resp. die für die Kinder- und Waisen-Politik zuständige Behörde, das Social Affairs Department, eine Waisenkinder-Strategie, die einerseits einen Schwerpunkt auf die "Reunification" d.h. die Suche von Pflegeeltern, Verwandten oder allenfalls vermissten Elternteilen, anderseits auf die Schaffung von Kleingruppen-Waisenhäusern setzte. Die lokalen Behörden von Dekemhare und Mendefera stellten das benötigte Land zur Verfügung und so konnten im September 1996 zwei Kleinwaisenheime fertig gestellt und bezogen werden. In einem Gruppenwaisenheim finden 12 Waisenkinder Aufnahme. Eine Hausmutter wohnt mit den Kindern zusammen und betreut diese gemeinsam mit einer Assistentin, was den Kindern ermöglicht, in einer familienähnlichen Struktur aufzuwachsen. Die vom Ministry of Labour and Human Welfare ausgewählten Waisenkinder stammen jeweils aus den entsprechenden Gegenden. In den Jahren 2000/2001 wurden drei weitere Kleingruppen-Waisenhäuser in Agordat, Barentu und Tessenei erstellt. Im Oktober 2005 konnte ein weiteres Waisenhaus in Debarwa, südlich von Asmara feierlich eingeweiht werden. Das SUKE führt den Bau der Kleingruppen-Waisenhäuser als Patenschaftsprojekte.

SUKE-Projekt-Nummer: 03.010 - Begünstigte: Waisenkinder - Projektsumme SUKE 2004: 122'015.- CHF