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| Kampf gegen weibliche Genitalbeschneidung |
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Weltweit sind über 2 Millionen Mädchen pro Jahr der Gefahr genitaler Beschneidung ausgesetzt. Die meisten von ihnen leben in Afrika, am Horn von Afrika. Frauen und Mädchen, die der Genitalbeschneidung ausgesetzt sind, erfahren Schmerz, Traumatisierung und häufig ernste physische Komplikationen, zum Beispiel Blutungen, Infektionen oder sogar den Tod.
Das Projekt wurde Juni 2010 abgeschlossen. Eine Projektauswertung mit allen Projektpartnern, die im Juni 2010 stattfand, ergab folgende Resultate: - Die Rolle der religiösen Führer ist sehr wichtig. Sie können dazu beitragen, Traditionen und Religion auseinander zu halten. - Das Projekt hat positive Auswirkungen: viele Familien sehen ein, dass FGM eine schlechte Sache ist und unterbunden werden soll. - Das Projekt hat einen wirklichen Wechsel gebracht: FGM hat vor allem in den Projekt- und städtischen Gebieten abgenommen. - Das Projekt hat viel erreicht, aber vor allem in abgelegenen Gebieten bleibt noch viel zu tun. Nach nur zwei Jahren Projektdauer ist es verfrüht von Wirkung zu sprechen. Die endauswertung durch Vision Eritrea hat aber einige eindrückliche Auswirkungen ergeben: - Die FGM Rat bei Mädchen zwischen 5 und 10 Jahren hat von 71% auf 35% abgenommen. - Die FGM Rate bei Mädchen unter 5 Jahren hat von 2.3% auf 1.8% abgenommen- - Die Überzeugung, dass FGM Teil der Religion ist, hat von 50% auf 4.3% abgenommen. - Die Überzeugung, dass FGM weiter praktiziert werden soll, hat von 59% auf 6% abgenommen. Diese Resultate und Wirkungen sind sehr erfreulich. Es gilt jedoch abzuwarten, ob sie auch nach längerer Zeit noch andauern. FGM – II Die zweite Projektphase wurde im Dezember 2011 bewilligt. Schwerpunkt ist die Sensibilisierungsarbeit: SUKE ist davon überzeugt, dass die Sensibilisierungsarbeit weitergeführt werden muss, um das Verbot auch wirksam zu machen. Desshalb wird in der zweiten Phase der Bau des Ausbildungszentrums der Eritreischen Frauenunion (NUEW) in Tessenei unterstützt. Ein Schwerpunkt der Aus- und Weiterbildung des Zentrums wird dem Kampf der weiblichen Genitalbeschneidung gewidmet.
SUKE-Projekt-Nummer: 06.001 - Begünstigte: Mädchen und Frauen in Eritrea - Projektanteil SUKE: 20'000.- CHF |
| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 21. Dezember 2011 um 10:37 Uhr |






