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1000 Esel für Eritrea PDF Drucken E-Mail

Esel entlasten alleinstehende Frauen aus ländlichen Gebieten von der täglichen Arbeit des Wassertragens und verhelfen ihnen gleichzeitig zu einem Verdienst. Mariam, eine Frau aus dem Dorf Maimine, die bereits eine Eselin erhalten hat, erzählt: "lch kann nun auch für meine Nachbarn Wasser holen und bekomme für den Transport Geld. Mit diesem Verdienst kaufe ich Essen für meine vier Kinder. Auch muss ich nicht mehr stundenlang zur Wasserstelle laufen und die schweren Kanister tragen." Die Initiative für dieses Projekt stammt von Ferdi Afflerbach, Verein 1000 Esel für Eritrea, Basel. Bereits im Dezember 2002 hat der Verein dem SUKE Geld für rund 100 Eselinnen anvertraut. Die anschliessend in Eritrea gekauft und an notleidende Frauen wie Mariam (Witwen, alleinerziehende Mütter) in der Gegend von Maimine verteilt wurden.


Die Tiere werden in Eritrea gekauft und an Frauen in der Region Debub verteilt, die vorgängig von den Gemeindebehörden ausgewählt wurden. Die freiwilligen Mitglieder der CBR (Community Based Rehabilitation) helfen den Begünstigten – falls nötig – die Esel zu betreuen, d.h. Futter zu organisieren und die gesundheit der Tiere zu überwachen. Die Begünstigten helfen mit ihren Eseln auch allen Nachbarn.
Bis Ende 2009 konnten in neun Phasen 2300 Esel vergeben werden. Die zehnte Phase ist für 2010 vorgesehen.

Zur Zeit kostet eine Eselin inklusive 80-Liter Wasserbehälter, der im Land selber hergestellt wird, rund 190.- CHF.

SUKE-Projekt-Nummer: 03.011 - Begünstigte: Bedürftige Frauen - Projektkosten 2010: 57'700.- CHF. Davon SUKE: 28'850.- und Verein 1000 Esel für Eritrea: 28'850.-

  • Die Esel werden vorgeführt
  • Die glückliche Besitzerin
  • Es wird gründlich geprüft
  • Mit einem Wassersack bestückt
  • Und an die Begünstigten vergeben

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 23. September 2010 um 11:24 Uhr