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Kleinkredit und Sparprogramm PDF Drucken E-Mail

Kleinkredit und Sparprogramm/Phase 2

Projektpartner: Vereinigung der Kriegsversehrten (ENWDVA)

Betrag: CHF            95'200.—


Hintergrund

Die erste Projektphase startete im Dezember 2007 mit der Rekrutierung eines Credit Officers und von sieben PromotorInnen sowie dem Ankauf der benötigten Materialien (Computer, Saving Books, Flip charts, etc.). Am 27./28. Dezember 2007 fand ein Trainingskurs für die PromotorInnen statt, die danach an die Mobilisierung der Zielgruppen ging.

Der Start der Kreditvergabe begann im März 2008 und die erste Vergaberunde mit 300 Kreditnehmerinnen und –nehmer wurde im September abgeschlossen. Rund 73% der Kredite wurde für landwirtschaftliche Projekte eingesetzt. Die restlichen 27% gingen in den Kleinhandel. Die Rückzahlungen der Kredite inklusive der Zinsen ausgezeichnet, d.h.  mit einer Rückzahlquote von beinahe 100% stehen die Kredite für den Kleinhandel da. Diese Kredite sind kurzfristig (3-12 Monate) und die Rückzahlungen erfolgen monatlich und ohne Karenzzeit. Mit einer Rückzahlquote von 95% stehen auch die landwirtschaftlichen Kredite, die in Viehzucht gingen, gut da. Die Kredite, die für den  Getreideanbau vorgesehen sind, haben eine längere Lauffrist und diese Kreditnehmerinnen und –nehmer haben eher Probleme bei der Refinanzierung, da die Niederschläge im 2008 völlig ungenügend waren.

Dieser Trend bestätigte sich und vor allem in der Region von Maimne sank die Rückzahlungsquote auf tiefe 26%. Dies hauptsächlich, weil viel Leute das Gebiet auf der Suche nach Nahrung resp. Arbeit verlassen haben. Die meisten Leute sind 2009 für die neuen Saaten zurückgekehrt und haben ihre Verpflichtungen anerkannt. Diese Ausstände drückten die Gesamtrückzahlungsquote auf unter 70%.

Nichts desto trotz wurde der zweite Kreditvergabezyklus im Mai 2009 gestartet.

Ende Januar 2010 ist der Jahresbericht 2009 eingegangen. Wie erwartet hat sich die Rückzahlungsquote verbessert und liegt wieder bei 80%. Dies ist immer noch ungenügend. Sollte aber die Landwirtschaftssaison 2010 gut ausfallen, werden die Rückzahlungen weiter verbessert werden.

Mit dieser zweiten Phase soll das Programm konsolidiert werden. Es umfasst die laufenden Kosten sowie eine Aufstockung des Kreditfonds.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 21. September 2010 um 09:54 Uhr
 
Effata Horticultural Project PDF Drucken E-Mail

Die Hörbehindertenschule in Keren ist Eignerin einer 10 Hektar grossen Farm. Bis vor kurzem wurden nur 1.5 Hektaren genutzt, wobei 55 Aren mit Fruchtbäumen (Guaven und Zitronen) bepflanzt waren. Der Dearit River überflutet während der Regenzeit teilweise das Land, was sich insofern als Vorteil erweist, als die Böden im Gebiet salzhaltig sind. Die Überflutung fördert die Entsalzung und die Zufuhr von Feinerde.

Das Projekt sieht vor, Schritt für Schritt die ganzen 10 Hektaren zu bebauen, dabei sollen zusätzliche Fruchtbäume (Guaven, Orangen, Zitronen und Mango) gepflanzt werden und auf 5 Hektaren (als Zwischenkultur) Gemüse und Alfa Alfa (Luzerne) angebaut werden. Die Machbarkeitsstudie gibt an, dass das Projekt ab Jahr 2 einen Gewinn abwirft und in Jahr 6 einen Profit von 500'000 Nakfa erwirtschaftet. Zudem sollen 11 Arbeitsplätze geschaffen werden.

Das Projekt wurde Anfang 2009 gestartet mit der Festlegung einer Bohrstelle für einen zusätzlichen Brunnen. Während der Regenzeit 2009 wurden 80 zusätzliche Zitrusbäume gepflanzt . Nach der Regenzeit wurden die ersten Gemüsekulturen angelegt, insbesondere Tomaten, Okra und Zwiebeln. Rund die Hälfte der Gemüseproduktion wurde auf dem lokalen Markt verkauft, was Einnahmen von 1'250 Franken erbrachte. In der Regenzeit 2010 wurden weitere 125 Orangenbäume gepflanzt, zudem wurde für das Vieh Elefantengras angebaut. Aktuell stehen zwei Milchkühe und ein Kalb im (provisorischen) Stall. Diese geben zwischen 20 – 25 Liter Milch am Tag.

Da es über längere Zeit sehr schwierig war, Zement und Armiereisen zu bekommen, sind die vorgesehenen Bauarbeiten noch nicht durchgeführt worden. Nun hat aber die neue Zementfabrik in Massawa die Produktion aufgenommen und die lokale Administration hat ihre Unterstützung zugesagt, so dass die Bauarbeiten demnächst beginnen dürften.

SUKE-Projektnummer: 08.002 - Projektkosten 2009/2010: 162'000 CHF

  • Der Gärtner
  • Die alten Zitronenbäume
  • Die Effata Farm
  • Hier gibts die neue Brunnenbohrung
  • Ein neugepflanztes Zitronenbäumchen

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 23. September 2010 um 12:06 Uhr
 
Brillenwerkstatt ENWDVA PDF Drucken E-Mail

Zu den Opfern des eritreischen Unabhängigkeitskrieges und des Krieges mit Äthiopien von 1998 bis 2000 gehören Tausende ehemaliger Kämpferinnen und Kämpfer, die aufgrund verschiedener Verwundungen bleibend behindert sind. Die Vereinigung der Kriegsversehrten (ENWDVA) ist für die medizinische und soziale Betreuung der Betroffenen zuständig.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 15. September 2010 um 14:40 Uhr
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Rauchfreie und energiesparende Mogogo-Öfen PDF Drucken E-Mail

In jedem eritreischen Haushalt steht ein Mogogo-Ofen auf dem das eritreische Sauerteigbrot Injera gebacken wird. Das Problem ist, dass die traditionellen Öfen keinen Rauchabzug haben, so dass der Rauch in der Küche bei Frauen und Kindern gesundheitliche Schäden verursacht. Ausserdem verbrauchen die traditionellen Öfen grosse Mengen an Holz.  Die neuen aus Lehm gebauten Mogogo haben einen Rauchabzug, verbrauchen halb so viel Holz und verwerten dieses sogar noch um einen Viertel besser. Das spart nicht nur Energie, sondern auch Zeit. Vor allem für die Mädchen, die traditionell das Holz sammeln müssen. Die neuen Mogogo wurden vom Energieministerium entwickelt und sind international bereits mit Preisen ausgezeichnet worden. Die erste Projektphase, die den Bau von 2’000 Mogogo beinhaltete, wurde in der Provinz Debub in der Region Dekamhare erfolgreich durchgeführt.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 21. September 2010 um 10:02 Uhr
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Hörbehindertenschulen in Keren und Asmara PDF Drucken E-Mail

Die Hörbehinderten-Schule in Keren wurde 1955 von der schwedischen Deaf's African Mission (DAM) gegründet und war damit die erste Schule für gehörlose Kinder in Ost-Afrika. 1994, nach der Gründung des autonomen eritreischen Staates, wurden die Schulgebäude renoviert. Heute ist die Schule in Keren eine Internatsschule, die Schule in Asmara eine Tagesschule.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 22. September 2010 um 11:23 Uhr
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